Das Internet ist voller Informationen, aber längst nicht alles ist verlässlich. Nachrichten werden über soziale Medien, Nachrichtenseiten, WhatsApp und E-Mail geteilt — oft ohne Prüfung. Eine einzige Fake-Nachricht kann sich rasend schnell verbreiten und große Wirkung haben — privat wie in Organisationen.
Im E-Learning Echte oder Fake-Nachricht? lernen Mitarbeitende, wie irreführende Informationen funktionieren und warum Menschen so anfällig dafür sind. Der Kurs macht deutlich, dass der Begriff Fake News eigentlich zu eng gefasst ist. Daher wird mit dem breiteren Begriff Desinformation gearbeitet: Informationen, die (teilweise) unrichtig sind und absichtlich täuschen sollen.
Der Kurs erklärt, warum Desinformation so wirkungsvoll ist. Sie zielt auf Emotion, Angst, Empörung oder Dringlichkeit. Soziale Medien und Algorithmen verstärken diesen Effekt, indem sie Nachrichten schneller und gezielter verbreiten. Mitarbeitende lernen, wie sie dadurch unbemerkt in einer Filterblase landen können.
Anhand wiedererkennbarer Beispiele und zweier narrativer Videos wird gezeigt, wie Fake-Nachrichten entstehen und sich verbreiten:
- in einem geschäftlichen Umfeld, in dem ein falsches Gerücht über eine Übernahme Unruhe verursacht
- in einer privaten Situation, in der Fake News über ein Virus zu Panik und massiver Weiterverbreitung führen
Der Kurs unterscheidet verschiedene Formen irreführender Informationen, etwa:
- Fake News
- Propaganda
- Verschwörungstheorien
- schlechter Journalismus
- Hassrede
- Framing
- Satire und Memes
- Phishing
Ein wichtiger Teil des Kurses ist kritisches Denken. Mitarbeitende lernen drei einfache, aber wirkungsvolle Kontrollfragen zu stellen:
- Beruht die Nachricht auf Fakten?
- Ist die Information objektiv?
- Werden vertrauenswürdige Quellen genannt?
Außerdem lernen Teilnehmende, warum reißerische Schlagzeilen (Clickbait), unbekannte Autoren und fehlende Quellen starke Warnsignale sind. Es wird auch betont, dass das Heranziehen mehrerer Nachrichtenquellen hilft, Täuschung schneller zu erkennen.
Der Kurs schließt mit einer klaren Botschaft: nicht alles, was Sie sehen, muss geteilt werden. Indem Sie kurz innehalten, überprüfen und kritisch bleiben, verhindern Sie, dass Sie selbst Teil des Problems werden.
Was lernen die Teilnehmenden konkret?
Nach Abschluss dieses Kurses:
- verstehen die Teilnehmenden, was Desinformation und Fake News sind
- erkennen sie verschiedene Formen irreführender Informationen
- wissen die Teilnehmenden, warum soziale Medien Desinformation verstärken
- können sie vertrauenswürdige und unzuverlässige Quellen unterscheiden
- lernen die Teilnehmenden, kritische Fragen zu Meldungen zu stellen
- wissen sie, wann eine Nachricht besser nicht geteilt wird
Für wen ist dieser Kurs gedacht?
Dieser Kurs eignet sich für:
- alle Mitarbeitenden, die online Informationen konsumieren oder teilen
- Organisationen, die Reputationsschäden und interne Unruhe verhindern wollen
- Teams, die bewusst mit sozialen Medien und E-Mail umgehen wollen
- Mitarbeitende ohne journalistischen oder technischen Hintergrund