Täglich klicken Mitarbeitende auf Links, öffnen Webseiten und erledigen Arbeitsaufgaben über den Browser. Gerade dieses alltägliche Verhalten macht Internetnutzung für Cyberkriminelle attraktiv. Ein einziger falscher Klick kann zu Phishing, Malware-Infektionen oder dem Abfluss sensibler Daten führen.
Der Kurs Sicheres Online-Arbeiten: URLs erkennen & sicheres Browsen besteht aus zwei logisch aufeinander aufbauenden Teilen. Zusammen bieten sie ein vollständiges und praktisches Bild sicherer Internetnutzung im Beruf wie im Privaten.
Teil 1 – URLs erkennen und bewerten
Im ersten Teil lernen Mitarbeitende, wie eine URL (Link) aufgebaut ist und warum Cyberkriminelle URLs manipulieren, um Nutzer zu täuschen. Der Kurs erklärt, was HTTPS bedeutet und nicht bedeutet, warum das Schloss in der Adressleiste keine Vertrauensgarantie ist und wie kleine Abweichungen in Domainnamen große Folgen haben können.
Anhand wiedererkennbarer Beispiele lernen Teilnehmende, verdächtige URLs zu erkennen, etwa Kurz-Links, Domains mit Bindestrichen, Zifferfolgen oder irreführender Nutzung von Symbolen wie dem @-Zeichen. Außerdem wird klar, was zu tun ist, wenn man versehentlich auf einen verdächtigen Link geklickt hat.
Teil 2 – Sicheres Browsen im Internet
Der zweite Teil widmet sich der sicheren Nutzung des Browsers selbst. Mitarbeitende lernen, welche Risiken mit anfälligen oder veralteten Browsern verbunden sind und wie Cyberkriminelle über infizierte Webseiten, Werbung oder Suchergebnisse Malware verbreiten.
Der Kurs behandelt praktische Maßnahmen wie das Aktualisieren von Browsern und Software, den kritischen Umgang mit Erweiterungen und Plugins, das Erkennen von Phishing-Webseiten und das Vermeiden riskanten Online-Verhaltens. Außerdem wird darauf eingegangen, was bei Verdacht auf eine Infektion zu tun ist und wie wichtig die Meldung an die IT-Abteilung ist.
Zusammen sorgen diese beiden Teile dafür, dass Mitarbeitende nicht nur wissen, worauf zu achten ist, sondern auch, wie sie sicher handeln bei der täglichen Internetnutzung.
Was lernen die Teilnehmenden konkret?
Nach Abschluss dieses Kurses:
- verstehen die Teilnehmenden, wie URLs aufgebaut und manipuliert werden
- können sie verdächtige und irreführende Links erkennen
- wissen die Teilnehmenden, was HTTPS bedeutet und nicht bedeutet
- verstehen sie die Risiken unsicherer oder veralteter Browsernutzung
- können die Teilnehmenden Phishing-Webseiten und schadhafte Inhalte erkennen
- wissen sie, was bei einem Fehlklick oder einer Infektion zu tun ist
Für wen ist dieser Kurs gedacht?
Dieser Kurs eignet sich für:
- alle Mitarbeitenden, die Internet und E-Mail nutzen
- Organisationen, die Phishing und Malware verhindern wollen
- Teams, die menschliches Risiko verringern wollen
- Mitarbeitende ohne technischen Hintergrund
Warum dieser Kurs gerade jetzt relevant ist
Die Mehrheit der Cybervorfälle beginnt mit einem Link oder einer Webseite. Indem Sie Mitarbeitende sowohl im Erkennen von URLs als auch im sicheren Browsen schulen, stärken Sie eine entscheidende Verteidigungsschicht gegen digitale Bedrohungen.