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Die Rechtsgrundlagen der DSGVO

Die DSGVO stellt klare Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf. In diesem E-Learning lernen Mitarbeitende, welche Rechtsgrundlagen es gibt, wie man die richtige wählt und warum diese Wahl immer vorher festgelegt werden muss.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bestimmt, dass personenbezogene Daten nur verarbeitet werden dürfen, wenn dafür eine gültige Rechtsgrundlage besteht. In der Praxis ist das jedoch einer der am häufigsten missverstandenen Teile des Datenschutzrechts. Viele Mitarbeitende wissen nicht, wann eine Verarbeitung zulässig ist — und machen so unbeabsichtigt Fehler.

Im E-Learning Die Rechtsgrundlagen der DSGVO erhalten Teilnehmende einen klaren und praktischen Überblick über die sechs gesetzlichen Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung. Der Kurs macht deutlich, dass es beim Datenschutz nicht darum geht, dass „nichts erlaubt sei", sondern um bewusste Entscheidungen im Vorfeld.

Die sechs Rechtsgrundlagen, die behandelt werden, sind:

  • Einwilligung
  • Erfüllung eines Vertrags
  • gesetzliche Verpflichtung
  • lebenswichtige Interessen
  • Aufgabe im öffentlichen Interesse
  • berechtigtes Interesse

Anhand wiedererkennbarer Beispiele lernen Mitarbeitende, wann welche Rechtsgrundlage zutrifft. Etwa warum Rechnungen sieben Jahre aufbewahrt werden müssen, warum die Lohnabrechnung unter eine gesetzliche Verpflichtung fällt und warum Videoüberwachung durch eine Kommune auf dem öffentlichen Interesse basiert.

Der Kurs betont, dass eine Rechtsgrundlage nicht im Nachhinein gewählt werden darf. Die Wahl muss vorab getroffen und dokumentiert werden, weil Betroffene das Recht haben zu wissen, warum ihre Daten verarbeitet werden. Außerdem wird erklärt, was passiert, wenn eine Einwilligung widerrufen wird und warum stillschweigende Einwilligung niemals gültig ist.

Daneben wird auf die Informationspflicht eingegangen: Organisationen müssen transparent über die gewählte Rechtsgrundlage informieren, etwa über eine Datenschutzerklärung. Der Kurs zeigt, wie diese Pflicht mit den Rechten der Betroffenen zusammenhängt — etwa dem Auskunftsrecht und dem Recht auf Vergessenwerden — und warum Letzteres nicht in jedem Fall greift.

Mit klaren Fragen, Praxisbeispielen und konkreter Erläuterung hilft dieses E-Learning Mitarbeitenden, DSGVO-Regeln in ihrer täglichen Arbeit korrekt anzuwenden.

Was lernen die Teilnehmenden konkret?

Nach Abschluss dieses Kurses:

  • verstehen die Teilnehmenden, was die sechs DSGVO-Rechtsgrundlagen sind
  • wissen sie, wann personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen
  • können die Teilnehmenden die richtige Rechtsgrundlage vorab bestimmen
  • verstehen sie, warum Einwilligung keine Standardlösung ist
  • wissen die Teilnehmenden, was die Informationspflicht beinhaltet
  • verstehen sie, welche Folgen ein Widerruf der Einwilligung hat

Für wen ist dieser Kurs gedacht?

Dieser Kurs eignet sich für:

  • alle Mitarbeitenden, die mit personenbezogenen Daten arbeiten
  • Organisationen, die ihre DSGVO-Compliance stärken wollen
  • Teams, die datenschutzbewusst handeln wollen
  • Mitarbeitende ohne juristischen Hintergrund

Warum dieser Kurs gerade jetzt relevant ist

Viele DSGVO-Verstöße entstehen durch Unklarheit über Rechtsgrundlagen. Indem Sie Mitarbeitende hier schulen, vermeiden Sie Datenschutzverletzungen, Beschwerden und Bußgelder — und stärken das Vertrauen von Kunden und Betroffenen.